Kindergarten

Aus Genderkinger Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
< Heimatbuch < Kindergarten
Genderkinger Heimatbuch

Dieser Text basiert im Ursprung auf dem Genderkinger Heimatbuch. Die Genehmigung zur freien Verwendung der Texte dieses Buches wurde, sofern der Persönlichkeitschutz beachtet wird, von den Autoren pauschal für dieses Wiki erteilt. Bei einer weiteren Verwendung außerhalb dieses Wikis ist ggf. die Genehmigung der Autoren einzuholen.

KINDERGARTEN

Der Kindergarten St. Peter und Paul

Datei:Kindergarten 1944.jpg
Die Kindertagesstätte Genderkingen 1944
Bauplan 69/1944 (Staatsarchiv Augsburg)

Kurzzeitig existierte in Genderkingen schon vor dem Kindergarten St. Peter und Paul eine Kindertagesstätte, wie sie im ganzen Bezirk Schwaben von der NS-Volkswohlfahrt ins Leben gerufen worden waren. Sie bestand aus einer Holzbaracke, wie sie nebenstehend auf dem Plan zu sehen ist und wurde im April 1944 in der Schloßstraße zwischen Weiher und Molkerei errichtet. Schon bald nach Kriegsende wurde die Kindertagesstätte aufgelöst und als Unterkunft für Vertriebene genutzt.

Am 15.10.1975 wurde der neue Kindergarten eröffnet, der nach seinem Träger, der Kirchenstiftung St. Peter und Paul, benannt wurde. Sechs Mütter (Irmgard Angermeier, Inge Fieger, Christine Giggenbach, Gisela Liedl, Gerlinde Schindele und Brigitte Weigl) hatten die Initiative ergriffen und eine Tombola organisiert, die den Reinerlös von 8600 DM erbrachte. Diese Summe wurde von Genderkinger Firmen auf 10 000 DM erhöht und bildete Anstoß und Grundstock zur Gründung eines modernen Kindergartens. Die Gemeinde mit Bürgermeister Reinhold Hofmann fand geeignete Räumlichkeiten im Untergeschoß der Genderkinger Schule und finanzierte mit weiteren 120 000 DM Einrichtung und Ausbau. Im Dezember 1975 erfolgte die feierliche Einweihung von Gruppenräumen, Gymnastikraum, Büro, Abstellräumen und sanitären Anlagen durch Caritasdirektor Monsignore Lutz. Der Kindergarten startete mit zwei Vormittags-und einer Nachmittagsgruppe und stand unter der Leitung von Edeltraud Eisele. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Kindergarten nicht nur zu einer wichtigen Erziehungs- und Bildungsstätte, sondern auch zu einem wertvollen Bestandteil des Dorfes, der durch Aktivitäten wie Weihnachtsbasar, Sommerfeste, Faschingsveranstaltungen, Kaffeekränzchen, Ausstellungen etc. immer wieder Brücken zur gesamten Bevölkerung schlug. Der finanzielle Erlös aus diesen Aktionen wurde wieder den Bedürfnissen des Kindergartens zugeführt, so daß dessen Ausstattung zugunsten der Kinder ständig erweitert werden konnte.

1976 bis 1980 wurden auch die Feldheimer Kinder hier betreut. 1994 übergab die Kath. Kirchenstiftung die Trägerschaft des Kindergartens an die Gemeinde Genderkingen.

Kindergartenleiterinnen:

  • 1975-1981: Frau Edeltraud Eisele
  • 1981-1993: Frau Gertrud Hartl
  • seit 1993: Frau Angelika Luderschmid