HN 63 1/3

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 63 1/3 (Frühlingsstr. 63 1/3 / Schloßstr. 5 / Schloßstr. 9)

Am 15.12.1913 erkauft der Maurer Anton Foag mit seiner Ehefrau Maria, geb. Fendt, diesen Bauplatz von Josef Berger (HN 2) um 594 M und erbaut darauf das Wohnhaus. Schon 1914 richten sie eine Handlung ein (Lebensmittelhandel). 1924 verunglückt Anton Foag tödlich. Die Witwe Maria Foag übergibt den Besitz 1962 an ihre Tochter Maria und deren Ehemann Arno Mitschke, die das Geschäft noch bis 1977 weiterführen.


„Spezerei und Schnittwaren Maria Foag" um 1930. Persil-Werbung durfte schon damals nicht fehlen.