Enzlerhaus

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Genderkinger Heimatbuch

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Allgemeine Hinweise

Das Wort „Hausnummer" erscheint im Text abgekürzt mit „HN". Ein angegebenes Datum bezieht sich jeweils auf die notarielle Verbriefung, nicht auf den Grundbucheintrag und nicht auf kirchliche Daten. Große Preisdifferenzen beim Ankauf und Verkauf eines Anwesens deuten oft auf den Ausbruch von Grundstücken aus dem Gesamtbesitz hin. Die Markwährung wurde 1876 eingeführt, wobei einem Florentiner Gulden (stets abgekürzt mit „fl.") circa 1,76 Mark entsprach, abgekürzt „M", „GM" („Goldmark") oder „RM" („Reichsmark"). Was die Schreibweise der Namen betrifft, so findet sich vor 1880 kaum eine einheitliche Rechtschreibung. Es gilt: „F" wie „V" (z.B. Foag/Voag), „ei" wie „ai", „m" wie „mm", „ö" wie „ä" oder „e" (z.B. Böck/Bäck/Beck), „ü" wie „i" (z.B. Müller/Miller), „s" wie „ß", „-l" wie „-el", „-r" wie „-er",und ähnliches.

HN 64 1/2 (Hauptstr. 64 1/2 / Lechstr. 1 / Hauptstr. 3): „Försterhaus"

Das Enzlerhaus vor seiner Renovierung
Das Enzlerhaus nach seiner Renovierung im Jahre 1998

Im Jahre 1884 erbaute der Förster Joseph Enzler im Garten seines Schlosses ein Wohnhaus, das die Hausnumer 64 1/2 zugewiesen bekam (Heute: Hauptstraße 3). Das Haus wurde zuletzt von seiner Enkelin Frieda Enzler bewohnt, die es seit 1949 besaß und in seiner ursprünglichen Art vollkommen erhielt. Seit 1998 ist es im Besitz der Gemeinde Genderkingen.

Presse

Donauwörther Zeitung vom 13.02.2012

Donauwörther Zeitung vom 13.02.2012

Donauwörther Zeitung vom 24.11.2015

Donauwörther Zeitung vom 24.11.2015